Evangelisches Schulzentrum
Bad Düben

Der Erzieher muss sich so wenig als nur möglich einmischen, und doch darf er nicht zulassen, dass das Kind sich abmüht an einer übermäßigen Anstrengung der Selbsterziehung.

Maria Montessori

und so geht′s...
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Stellenausschreibung

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Stellenausschreibung

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Geographie/Spanisch/Physik

(in Teil- oder Vollzeit) für die Oberschule und das Gymnasium.
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Historisches

[Quelle: Lutz Fritzsche]

Im Jahr 1508 schlichtete der Bischof von Meißen einen Streit zwischen dem Pfarrer und der Stadt Düben. Dabei ging es auch um die Bezahlung des Schulmeisters. Der Arme fungierte nicht nur als Lehrer und Kirchendiener, sondern musste auch noch die Aufgabe eines Stadtschreibers wahrnehmen. Nur richtig entlohnen wollte ihn weder die Kirche noch die Stadt. Die darüber ausgestellte Urkunde ist damit der bisher älteste Nachweis über die Existenz einer Schule in Bad Düben

  • Zu Beginn des Jahres 1631, mitten im 30jährigen Krieg, wurde an der Nikolaikirche ein neues Schulgebäude eingeweiht.
  • In den Jahren 1715-1718 gab es Bemühungen, das alte Schulgebäude durch einen Neubau zu ersetzen. Aber nach den großen Stadtbränden von 1710 und 1716 waren die Bewohner der Stadt Düben nicht in der Lage, auch noch ein neues Schulgebäude zu errichten.
  • 1828 überzeugte der damalige Rektor Magister Dauterstädt die Dübener Stadtverordneten, ein neues Mädchenschulhaus zu errichten welches dann im November 1831 eingeweiht wurde. Dabei handelt es sich um das Gebäude entlang der Lutherstraße.
  • Magister Dauterstädt ist es auch zu verdanken, dass am 20. August 1840 der Neubau des Knabenschulhauses (entlang der Schulstraße) eingeweiht wurde denn er war es, der die Stadt von der Notwendigkeit eines weiteren Schulgebäudes überzeugen konnte. Die Weihrede hielt Herr Oberprediger Große und sagte „dass der Bau des Hauses zwar vollendet, aber der Bau im Innern an den Herzen der Kinder nun erst recht beginnen sollte“.
  •  Im Jahr 1855 befanden sich in der Knabenschule drei Jungenklassen mit insgesamt 260 Schülern und in der Mädchenschule zwei Mädchenklassen die in jeweils zwei Abteilungen aufgegliedert waren mit 326 Schülerinnen.
    Rektor der Schule war Herr Köppel. Ihm zur Seite standen noch fünf weitere Lehrkräfte.
  •  Ab 1872 gingen die Kinder bis zur dritten Klasse gemeinsam und ab der vierten Klasse getrennt in Jungen- und Mädchenklassen.
    Sportunterricht gab es nur im Sommer und nur für die Jungen auf dem Sportplatz im Park in der Zeit von siebzehn bis neunzehn Uhr. Die Mädchen hatten dafür Handarbeitsunterricht.
  •  Im Januar 1915 wurde die neue Turnhalle übergeben. Aufgrund des Ausbruchs des ersten Weltkrieges fand keine Einweihung sondern nur eine schlichte Übergabe statt.
  • Zu Beginn des Schuljahres 1919/1920, am 29.April 1919, gingen 545 Mädchen und Jungen in Düben zur Schule. Mit Rektor Stuck hatte die Schule 11 Lehrkräfte, darunter drei Lehrerinnen.
  •  1933 hatte unsere Schule 529 Schüler in 13 Klassen, welche von 11 Lehrkräften unterrichtet wurden. Aus Anlass des Wahlsieges der Nationalsozialisten wurden die Osterferien bis zum 1.Mai verlängert und dieser erstmals als „Tag der Arbeit“ im ganzen Reich gefeiert. Die neue Ideologie hielt schnell an unserer Schule Einzug.
    Dass zur selben Zeit auch Dübener Bürger in Konzentrationslager kamen, steht nicht in der Schulchronik.
  • Nach dem Schuljahr 1937/38 endet leider die Schulchronik. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges mussten viele Dübener Lehrer an die Front.
  •  Am 1.Oktober 1945 begann in Düben wieder der Schulunterricht. Erster Nachkriegsdirektor war Herr Quarch. Er wurde bereits am 1.April 1946 durch Herrn Bininda abgelöst. Die Schule hatte zu dieser Zeit 23 Klassen mit insgesamt 922 Schülern.
  • Am 1.September 1955 wurde die 10-Klassen–Schule ins Leben gerufen.